Sequenzen von Wahlreaktionszeiten zeigen allgegenwärtige und starke multiskalige Dynamiken (d.h. sequentielle Abhängigkeiten über ein breites Spektrum temporaler Skalen). Trotz ihrer verbreiteten Natur sind multiskalige Dynamiken wenig verstanden. Wir zeigen, dass Dynamiken im Bereich von Sekunden bis Minuten durch die Überlagerung mehrerer unterschiedlicher Lern- und Kontrollmechanismen erklärt werden können. Jeder Mechanismus lernt eine Repräsentation der Struktur der Auswahlumgebung und/oder eines Aspekts der Fähigkeit des Entscheidungsträgers. Diese Repräsentationen werden nach jeder Wahl aktualisiert und zur Steuerung der nächsten Entscheidung verwendet, indem sie die Parameter eines Evidenzakkumulationsprozesses mit Dynamiken im Subsekundenbereich modulieren, welche die einzelnen Entscheidungen bestimmen. Wir verknüpfen diese Mechanismen mit drei Hauptschwerpunkten in der experimentellen Untersuchung sequentieller Abhängigkeiten: Stimulusgeschichte, Fehlerbezogenheit und Hard-Easy-Effekte. Dieses Modell bietet eine detaillierte Erklärung sowohl der multiskaligen Dynamik von Wahlsequenzen als auch der drei Effekte auf Gruppen- und individueller Ebene. (PsycInfo Database Record (c) 2025 APA, alle Rechte vorbehalten).
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Steven Miletić
Niek Stevenson
Ami Eidels
University of Amsterdam
Leiden University
Czech Academy of Sciences, Institute of Psychology
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Miletić et al. (Mon,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/689e03e9d61984b91e13d353 — DOI: https://doi.org/10.1037/rev0000581
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