Die klassische Vorstellung von Zeit als fundamentaler, kontinuierlicher und linearer Parameter wird zunehmend durch anhaltende Rätsel in der Kosmologie und Quantengravitation in Frage gestellt. Dieses Papier schlägt einen Paradigmenwechsel vor, indem Zeit nicht als primäre Dimension, sondern als emergentes Merkmal der Evolution der fraktalen Struktur der Raumzeit definiert wird. Wir führen einen neuartigen Rahmen ein, in dem der Zeitfluss durch die Änderungsrate der fraktalen Dimension D bestimmt wird und postulieren eine fundamentale Beziehung , wobei V(D) eine fraktale potenzielle Energiedichte ist. Dieses Kernaxiom führt natürlicherweise zu einem thermodynamischen Zeitpfeil und liefert eine singuläritätsfreie Anfangsbedingung für das Universum. Bei der Anwendung dieses Modells auf die Kosmologie leiten wir eine modifizierte Friedmann-Gleichung ab und zeigen, dass das beobachtete Alter des Universums (13,8 Gyr) konsistent durch die Kalibrierung von V(D) wiedergewonnen wird. Darüber hinaus bietet das Modell Erklärungen aus erster Prinzipien für die kosmische Beschleunigung in späten Zeiten, interpretiert dunkle Energie als Manifestation der Maßstabsabhängigkeit der fraktalen Geometrie und prognostiziert eine spezifische effektive Zustandsgleichung (). Auf quantenmechanischer Skala sagt der Rahmen eine kritische Verlangsamung von Teilcheninteraktionen in der Nähe bestimmter fraktaler Schwellenwerte voraus, was potenziell in Hochenergieexperimenten überprüfbar ist. Abschließend präsentieren wir eine Reihe definitiver, überprüfbarer Vorhersagen, einschließlich spezifischer Prägungen im CMB-Leistungsspektrum bei niedrigem ℓ, Anomalien in Vergleichen atomarer Uhren sowie Abweichungen des Hubble-Parameters, gemessen an Standard-Sirenen. Diese Arbeit etabliert fraktale Zeit als eine tragfähige und falsifizierbare Hypothese, die kosmologische und Quantenphänomene verbindet und einen neuen Weg zur Vereinigung der Gravitation mit dem Standardmodell bietet.
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Hacı Soğukpınar
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Hacı Soğukpınar (Do,) untersuchte diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/68af5095ad7bf08b1ead84cd — DOI: https://doi.org/10.31224/5152
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