Im Zeitalter spiritueller Pluralität und digitaler Veränderungen ist das Theater zu einer dynamischen Plattform für rituelles Erzählen geworden, das Religion inszeniert, neu interpretiert und bekräftigt. Dieser Artikel untersucht, wie neue Theatermacher in Indien und der indischen Diaspora rituelle Dramaturgie inszenieren, um heilige Glaubenssysteme zu artikulieren und sozio-politische Ängste sowie Schöpfungsökonomien zu verhandeln. Die qualitative, interpretative Forschung stützt sich auf Fallstudien von drei Theaterkollektiven mittels digitaler Ethnographie, Interviews und Portfolioanalyse. Die Ergebnisse zeigen, dass Rituale in der Performance heute nicht nur spirituellen Ausdruck, sondern auch ästhetischen Widerstand und unternehmerische Innovation darstellen. Der Artikel stellt das Konzept des unternehmerischen Ritualismus vor und schlägt ein Sacred–Performative Spectrum vor, um hybride heilige Aufführungen in der post-sekularen Ära einzuordnen. Durch die Synthese von Performanztheorie, Affektforschung und kulturellem Unternehmertum trägt diese Forschung zur Neukonzeption der Schnittstellen von Religion, Kunst und Identität im 21. Jahrhundert bei.
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Renu Garg
Shodh Sari-An International Multidisciplinary Journal
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Renu Garg (Sat,) hat diese Fragestellung untersucht.
www.synapsesocial.com/papers/68c19aad9b7b07f3a061c3b5 — DOI: https://doi.org/10.59231/sari7855
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