Zusammenfassung Die Gesamtheit der Fähigkeiten, die Sprache ausmachen, umfasst vielfältige mentale Repräsentationen, von modalspezifischen Informationen bis hin zu Ebenen formaler Struktur und Bedeutung. In der kognitionswissenschaftlichen Sprachforschung stellt es ein langjähriges Rätsel dar, wie diese Repräsentationen in einer Architektur „zusammengehören“, die den größten möglichen Umfang an Fakten über Sprache erklärt. Parallelismus ist die allgemeine Hypothese, dass Korrelationen zwischen Repräsentationen im Sprachsystem (z. B. zwischen syntaktischer Struktur und kompositioneller Bedeutung) sowie innerhalb des Geistes (z. B. zwischen Wortbedeutung und Weltwissen) bestehen. Diese Korrelationen werden durch System von Schnittstellen vermittelt, sind jedoch immer nur teilweise und weisen unterschiedliche Grade an Systematik auf: Jede Art von Repräsentation ist funktional autonom, das heißt, sie wird nach spezifischen Prinzipien konstruiert, zusätzlich zu einfachen kombinatorischen Mechanismen, die im ganzen System gelten. Dieses Thema erkundet neue Richtungen in der Entwicklung oder Beschäftigung mit dieser Hypothese, im Zusammenhang mit offenen Fragestellungen in mehreren Bereichen aktueller Forschung in Linguistik und kognitiver Hirnwissenschaft.
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Giosuè Baggio
Neil Cohn
Eva Wittenberg
Topics in Cognitive Science
Norwegian University of Science and Technology
Tilburg University
Central European University
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Baggio et al. (Thu,) haben diese Fragestellung untersucht.
www.synapsesocial.com/papers/68c1a40f54b1d3bfb60dec67 — DOI: https://doi.org/10.1111/tops.70020
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