Sänger passen ihre vokale Produktion natürlich an die Akustik der Auftrittsorte an, jedoch sind die Probenmöglichkeiten in diesen Räumen oft begrenzt. Diese Anpassungen werden durch eine Kombination aus auditiven und visuellen Wahrnehmungen sowie den akustischen Eigenschaften der Umgebung geprägt. Diese Studie untersuchte, wie Raumakustik fünf vokale Parameter beeinflusst: Vibrato-Rate, Vibrato-Umfang, Vibrato-Jitter (Jvib), Vibrato-Schimmer und Qualitätsverhältnis (QR), eine Schätzung der Formantenkraft des Sängers. Zehn klassisch ausgebildete professionelle Sänger (fünf Männer, fünf Frauen) führten die Arie da camera Caro mio ben von Giordani in ihrem bevorzugten Schlüssel unter zwei Bedingungen auf: in drei physischen Aufführungsorten mit variierender Akustik und Dimensionen sowie in denselben Orten, die durch virtuelle Realität (VR) Headsets simuliert wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass Vibrato-Rate, Umfang, Jitter, Schimmer und QR unter realen und VR-simulierten Bedingungen konstant blieben, was darauf hindeutet, dass VR erfolgreich das immersive Erlebnis von Live-Veranstaltungen nachahmt. Diese Konsistenz hebt die Anpassungsfähigkeit professioneller Sänger an physische und virtuelle Umgebungen hervor. Diese Ergebnisse unterstreichen die komplexe Beziehung zwischen Raumakustik, visueller Wahrnehmung und vokaler Produktion und bieten Einblicke, wie klassische Sänger die Performance-Qualität trotz variierender Umgebungen aufrechterhalten. VR-Technologie hat das Potenzial, ein zuverlässiges Probenwerkzeug für Gesangstraining und Aufführungs Vorbereitung zu sein.
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Pasquale Bottalico
Carly Wingfield
Charles J. Nudelman
The Journal of the Acoustical Society of America
University of Illinois Urbana-Champaign
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Bottalico et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.
www.synapsesocial.com/papers/68c1b60654b1d3bfb60eadfe — DOI: https://doi.org/10.1121/10.0037496