Dieser Artikel zielt darauf ab, einen vorgegebenen Satz von Treibern der Radikalisierung und des gewalttätigen Extremismus (VE) auf der Makro-Ebene Nordmazedoniens zu testen: das heißt, Institutionen und institutionelle Reaktionen. Die Treiber werden vom Projektteam H2020: CONNEKT (Kontext von gewalttätigem Extremismus in MENA- und Balkangesellschaften) entwickelt. Der Artikel befasst sich mit der Theorie des neuen Institutionalismus und trianguliert 22 Experteninterviews mit einer genauen Analyse der offiziellen Dokumente und Spezialberichte über den Staat. Basierend auf diesen Materialien diskutieren wir den Politikwandel hin zu mehreren der sogenannten nicht-traditionellen Treiber der Radikalisierung und des VE. Letztendlich zeigen die Experteninterviews, dass die neuesten Veränderungen in der Verhütungs- und Bekämpfungsstrategie gegen gewalttätigen Extremismus (PCVE) in Nordmazedonien unter einem Mangel an einem einvernehmlichen Verständnis der wichtigsten operationellen Kategorien und einer schwachen Effizienz und Umsetzung sowohl der nationalen Strategie als auch der relevanten Aktionspläne leiden.
Georgieva et al. (Mittw.) untersuchten diese Frage.