Dieses Papier behandelt einen zentralen Widerspruch in Dual-Prozess-Theorien des Schließens: Identische Aufgaben führen unter Within-Subjects- und Between-Subjects-Experimentdesigns zu unterschiedlichen Ergebnissen. Basierend auf zwei zuvor durchgeführten Studien, die diese Divergenz exemplarisch darstellen, synthetisieren wir die empirischen Muster zu einem einheitlichen theoretischen Modell. Wir schlagen einen konzeptuellen Rahmen vor, in dem das Forschungsdesign selbst als kognitiver Moderator fungiert und die Dominanz von System 1 (intuitiv) oder System 2 (analytisch) beeinflusst. Zur Formalisierung dieser Synthese stellen wir ein mathematisches Modell vor, das die funktionale Beziehung zwischen methodischer Rahmung, kognitiver Systemaktivierung und Entscheidungsgenauigkeit erfasst. Das Modell unterstützt sowohl Vorhersagen als auch Bayessche Inferenz und bietet eine skalierbare Grundlage für zukünftige empirische Kalibrierung. Diese Integration von experimentellem Design und kognitiver Verarbeitung trägt zur Auflösung theoretischer Mehrdeutigkeiten in der Dual-Prozess-Forschung bei und eröffnet Wege für prädiktive Modellierung der Schulleistung. Durch die Formalisierung der Dual-Prozess-Kognition mittels dynamischer Systemanalogie trägt diese Studie einen kontinuierlichen Modellierungsansatz zu Leistungsschwankungen unter methodischer Asymmetrie bei.
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Rachel Lipshits
Kelly Goldstein
Alon Goldstein
Mathematics
Tel Aviv University
Open University of Israel
ORT Braude College
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Lipshits et al. (Fri,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/68d9052141e1c178a14f5151 — DOI: https://doi.org/10.3390/math13193090
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