Die Blutdruckvariabilität (BPV) hat sich als ein wesentlicher Risikofaktor für kardiovaskuläre Ereignisse und Sterblichkeit herausgestellt. Die Assoziation zwischen BPV und der Inzidenz von zerebrovaskulären Ereignissen wird zunehmend als entscheidend für das Verständnis des Risikomanagements für Schlaganfälle anerkannt. Diese Übersicht untersucht die Beziehung zwischen BPV und der Inzidenz von Schlaganfällen. Eine umfassende Literaturübersicht wurde unter Verwendung der PubMed-Datenbank für Studien, die zwischen 2010 und 2024 veröffentlicht wurden, durchgeführt. Insgesamt wurden 23 Studien in diese Übersicht einbezogen, die Einblicke in die kurzfristige, mittelfristige und langfristige BPV sowie deren jeweilige Auswirkungen auf das Schlaganfallrisiko geben. Die überprüften Studien zeigen konsistent, dass eine erhöhte BPV, insbesondere über einen längeren Zeitraum, stark mit einem höheren Risiko für ischämische und hämorrhagische Schlaganfälle korreliert. Eine Metaanalyse von 17 Studien (n = 3 130 248 Teilnehmer, gewichtetes Durchschnittsalter 59 Jahre, mediane Nachbeobachtungszeit 4,6 Jahre) ergab ein Hazard Ratio von 1,40 für die Inzidenz von Schlaganfällen in Verbindung mit einer zunehmenden systolischen BPV von Besuch zu Besuch (adjustiert für den mittleren Blutdruck), 95% Konfidenzintervalle (1,10-1,77). BPV ist ein wichtiger Faktor zur Vorhersage des Schlaganfallrisikos, unabhängig von den mittleren Blutdruckwerten. Das Management von BPV könnte ein zusätzliches therapeutisches Ziel sowohl für die primäre als auch für die sekundäre Prävention bieten.
Stamou et al. (Mon,) untersuchten diese Fragestellung.
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