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Dieser Artikel untersucht das Problem des russischen Konstitutionalismus im frühen zwanzigsten Jahrhundert. Die Autoren konzentrieren sich auf die Frage der Besonderheiten des russischen Konstitutionalismus und seiner Merkmale im Vergleich zur europäischen Variante dieses Phänomens. Die Autoren zeigen, dass der Konstitutionalismus im Vergleich zu Westeuropa spät in Russland aufkam, keine tiefen historischen Wurzeln hatte und nicht die Unterstützung der Mehrheit der Bevölkerung genoss. Er war untrennbar mit den politischen Einstellungen der herrschenden Klasse des Russischen Reiches verbunden. Träger der konstitutionalistischen Ideen waren Adelige, Intellektuelle und Bürokraten. Der russische Konstitutionalismus wurde während der Revolution von 1905–1907 am deutlichsten sichtbar. Die Ideen der Konstitutionalisten über Rechtsstaatlichkeit, die Kontrolle der Verwaltungsorgane durch repräsentative Gremien und die Bedeutung der öffentlichen Meinung für verantwortungsbewusste Regierungsentscheidungen waren äußerst wichtig und wirkungsvoll. Gleichzeitig sah sich die russische konstitutionelle Bewegung mit einer politischen Kultur konfrontiert, in der es äußerst schwierig war, soziale Probleme auf legalem Wege zu lösen.
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Zhang Guangxiang
Su Ning
Quaestio Rossica
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Guangxiang et al. (Do,) untersuchten diese Frage.
www.synapsesocial.com/papers/68e580cfb6db64358751e5e4 — DOI: https://doi.org/10.15826/qr.2024.3.924
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