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Zusammenfassung Methan aus Vieh ist eine erhebliche Quelle für Treibhausgasemissionen. Im Rahmen der UN-Rahmenkonvention über den Klimawandel (UNFCCC) berichten die nationalen Inventare der Annex-I-Länder über Emissionen aus Rindern als enterisch oder aus der Güllenbewirtschaftung in Verhältnissen zwischen 3:1 und 9:1, je nach Land und Rindertyp. Forschungsarbeiten vor Ort unterstützen im Allgemeinen die Annahmen der Inventare über enterische Emissionen, aber diese Verhältnisse haben das Interesse auf enterische Emissionen fokussiert und die Aufmerksamkeit von den Emissionen aus der Güllenbewirtschaftung abgelenkt. Offizielle Berechnungen zu den Emissionsfaktoren der Güllenbewirtschaftung sind vielfältiger als die für enterische Emissionen, und Belege aus Feldmessungen deuten darauf hin, dass die Inventare die Emissionen der Güllenbewirtschaftung, insbesondere im Milchwirtschaftssektor, möglicherweise unterschätzen. Dieser Artikel hat drei Ziele. Erstens wird die Wissenschaft, die dem internationalen Rahmen zur Schätzung von Methanemissionen aus der Güllenbewirtschaftung zugrunde liegt, überprüft. Zweitens werden Daten von zwei Milchviehbetrieben im Südwesten Englands präsentiert, bei denen die gemessenen Methanemissionen aus der Lagerung von Gülle vier- bis fünfmal höher sind als die Annahmen im UK-Inventar. Wenn diese Messungen repräsentativ für das Vereinigte Königreich wären, würde das bedeuten, dass die gesamten Methanemissionen aus der UK-Milchviehherde mehr als 40 % über dem Niveau liegen würden, das dem UNFCCC gemeldet wurde, und der Anteil der gesamten Methanemissionen von Milchvieh, die aus der Güllenbewirtschaftung resultieren, fast die Hälfte und nicht weniger als ein Viertel betragen würde. Schließlich bewertet der Artikel den möglichen Wert, wenn Methan aus Güllespeichern erfasst würde. Sein Wert als Biogas wird auf 500 Millionen Pfund pro Jahr für die UK-Milchindustrie geschätzt (zu Dieseltankstellenpreisen). Der Artikel schlussfolgert, dass das Ausmaß der Emissionen und der potenzielle wirtschaftliche Wert des verlorenen Biogases ausreichend sind, um dringende Forschung und Maßnahmen zur Reduzierung der Emissionen aus der Güllenbewirtschaftung zu rechtfertigen, mit der vorteilhaften Aussicht, dass auch eine wertvolle neue Einnahmequelle für landwirtschaftliche Betriebe realisiert werden könnte.
Ward et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.