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Zusammenfassung Einführung: Patienten mit metastasiertem Melanom haben ein erhöhtes Risiko, Hirnmetastasen zu entwickeln. Die Behandlung mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren scheint dieses Risiko zu verringern. Methoden: Eine retrospektive Analyse von seltenen Patienten mit verzögertem Auftreten von Hirnmetastasen nach Erstlinienbehandlung mit Ipilimumab plus Nivolumab bei metastasiertem kutanem Melanom wurde durchgeführt. Patienteneigenschaften und Ergebnisse sowie die Wirksamkeit der Salvagetherapie wurden analysiert. Ergebnisse: Von 75 metastasierten Melanompatienten, die eine Erstlinienbehandlung mit Ipilimumab/Nivolumab erhielten, entwickelten 7 (9,3 %) nachfolgend neue Hirnmetastasen. Die Inzidenz betrug 13,8 % bei Patienten, die das Standardregime von Ipilimumab/Nivolumab erhielten, und 7,1 % bei Patienten, die den alternativen Dosierungsplan erhielten. Die mittlere Zeit bis zum Auftreten von Hirnmetastasen ab Therapiebeginn lag bei 4,8 Monaten. Die mediane Überlebenszeit betrug trotz Versuch einer Salvagetherapie nur 8,4 Monate. Schlussfolgerung: Die Behandlung mit Ipilimumab und Nivolumab scheint zu einer reduzierten Inzidenz von Hirnmetastasen bei Patienten mit metastasiertem Melanom zu führen. Die meisten dieser Rezidive wurden im ersten Jahr der Immuntherapie festgestellt. Die scheinbare Verringerung der Hirnmetastasen durch das alternative Dosierungsregime von Ipilimumab/Nivolumab erfordert weitere Bestätigung. Alle Patienten mit verzögert auftretenden Hirnmetastasen verstarben. Daher besteht ein dringender Bedarf an effektiveren Behandlungsoptionen für während der Immuntherapie auftretende Hirnmetastasen.
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Annals of Case Reports
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Eine Studie von Mon untersuchte diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/68e60559b6db643587598d36 — DOI: https://doi.org/10.29011/2574-7754.101891
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