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Zusammenfassung Emotionen beeinflussen Entscheidungen kraftvoll, vorhersehbar und allgegenwärtig. Die Risiko-als-Gefühle-Hypothese besagt, dass zwei Arten von Emotionen für Entscheidungen wichtig sind: antizipatorische Emotionen und antizipierte Emotionen. Wir untersuchten empirisch, ob und wie sich antizipatorische und antizipierte Emotionen in Abhängigkeit von Ergebnisswerten verändern und ob antizipatorische oder antizipierte Emotionen den Einfluss von Ergebnisswerten auf risikobehaftete Entscheidungen erklären können. Um die Auswirkungen von Wert auf Emotionen und Entscheidungen zu erforschen, boten wir Personen hypothetische große Beträge (100, 200, 300, 400) und incentivierte moderate Beträge (10, 20, 30, 40) als Aussichten bei Glücksspielen in zwei aufeinanderfolgenden Studien an. Mithilfe einer repräsentativen Stichprobe aus den USA zur Sicherstellung der Generalisierbarkeit der Ergebnisse traf jeder Teilnehmer in beiden Studien Entscheidungen in Gewinn- und Verlustbereichen. Insgesamt reagierten antizipatorische und antizipierte Emotionen sehr ähnlich auf Wertveränderungen bei den sicheren Gewinnen in beiden Studien. Die Ergebnisse zeigten zudem, dass sowohl antizipatorische als auch antizipierte Emotionen die Effekte des Werts auf die Wahl bei sicheren Gewinnen und sicheren Verlusten erklärten, während beide die Wirkung des Framings auf die Entscheidung zugunsten der sicheren und der Glücksspieloption vermittelten. Obwohl antizipatorische Emotionen einen größeren Anteil des Effekts vermittelten, zeigen auch antizipierte Emotionen eine gewisse Vermittlung.
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Grimani et al. (Mittw,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/68e60ce0b6db64358759ffe1 — DOI: https://doi.org/10.1007/s00426-024-02001-3
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Aikaterini Grimani
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Qing Wang
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