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Unverheiratete Mütter und unehelich geborene Kinder sind auf der Caroline-Bühne berüchtigt abwesend, auf der hingegen eine Fülle von frivolen Galanten und Prostituierten in sexuell aufgeladenen Handlungen vorkommt. Es ist kein Zufall, dass die einzigen beiden Stücke, die zwischen den 1660er und 1700er Jahren uraufgeführt wurden und eine unverheiratete Frau mit lebendem Kind zeigen, genau mit der Ankunft von William und Mary zusammenfallen. Dieser Beitrag analysiert, wie diese Stücke – The Squire of Alsatia (1688) von Thomas Shadwell und The Marriage-Hater Matched (1692) von Thomas Durfey – die unverheiratete Mutter verwenden, um eine moralische Botschaft zu vermitteln, die das Projekt der moralischen Reform von William und Mary widerspiegelt. Diese Frauen werden jedoch in beiden Komödien radikal unterschiedlich dargestellt. Während sie in The Squire die übliche Position der Verachtung einnimmt, wird die unverheiratete Mutter in The Marriage-Hater zu einer gutherzigen Heldin, die schließlich erlöst wird – eine sehr herausfordernde Position für Durfey, die den Einsatz intra- und extratextueller Mittel erforderte, um ihre Erlösung zu unterstützen, ohne Laster zu billigen.
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Clara Sánchez Trigo
Atlantis Journal of the Spanish Association for Anglo-American Studies
Universidad de Málaga
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Clara Sánchez Trigo (Fr,) untersuchte diese Frage.
www.synapsesocial.com/papers/68e62d74b6db6435875c034d — DOI: https://doi.org/10.28914/atlantis-2024-46.1.02
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