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Wir präsentieren einen Fall eines 28-jährigen Mannes, der mit einer fünf-tägigen Geschichte von Kopfschmerzen, Müdigkeit und Verhaltensauffälligkeiten vorstellig wurde. MRT des Gehirns, EEG und die Untersuchung der Liquor cerebrospinalis zeigten alle eine Herpes-simplex-Enzephalitis. Eine Vaskulitis, die die Enzephalitis komplizierte, wurde diagnostiziert, nachdem sich sein neurologischer Zustand mit neuen bildgebenden Befunden verschlechterte. Fazit: Eine seltene, aber mögliche Folge der Herpes-simplex-Enzephalitis bei Patienten, die keine klinische Verbesserung zeigen oder sich die Symptome in den Wochen nach der Behandlung verschlechtern, ist die HSV-1-assoziierte Vaskulitis, die zu einem ischämischen Schlaganfall führt. Eine frühzeitige Diagnose wird durch bildgebende Untersuchungen ermöglicht, die so früh wie möglich durchgeführt werden, und die Berücksichtigung einer empirischen Steroidbehandlung hat eine entscheidende Bedeutung, da sie die Ergebnisse verbessert. Hauptbotschaft: Ein hoher Verdacht auf HSV-assoziierte ZNS-Vaskulitis ist besonders wichtig, insbesondere bei Patienten, die mit HSV-Vaskulitis diagnostiziert wurden, bei denen die klinischen Symptome entweder nicht besser werden oder sich trotz Behandlung mit antiviralen Mitteln verschlechtern. Grundlegende Gehirnbildgebung ist besonders wichtig, insbesondere in ressourcenarmen Umgebungen, in denen die vaskuläre Bildgebung nicht leicht verfügbar ist. Die empirische Behandlung mit Steroiden kann ebenfalls wertvoll sein, da sie weitere Komplikationen verhindert.
Mulate et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.