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8533 Hintergrund: Die Kombination von Immun-Checkpoint-Inhibitoren mit Chemotherapie ist zur Erstlinienbehandlung für fortgeschrittenes nicht-plattenepitheliales NSCLC mit negativen Treibergenemutationen geworden, jedoch nicht für Tumoren mit Treibergenpositivität. PM8002 ist ein bispezifischer Antikörper, der sowohl PD-L1 als auch VEGF-A angreift. Bisher veröffentlichte Daten zeigten, dass PM8002 ein tolerierbares Sicherheitsprofil und potenzielle Anti-Tumor-Aktivität bei verschiedenen soliden Tumoren besitzt (SITC2022 Abstract #725 und ASCO2023 Abstract #2536). Hier berichten wir Ergebnisse von PM8002 bei Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC in einer laufenden Phase-Ib/IIa-Studie. Methoden: Patienten mit zuvor unbehandeltem fortgeschrittenem nicht-plattenepithelialem NSCLC (EGFR/ALK Wildtyp und PD-L1+; Kohorte 6), fortgeschrittenem nicht-plattenepithelialem NSCLC mit EGFR-Mutationen nach Versagen einer vorherigen EGFR-TKI-Therapie (Kohorte 7) oder EGFR/ALK Wildtyp nach Versagen einer Anti-PD-1/L1-Therapie und platinhaltigen Chemotherapien (NSCLC IO- und PBC-behandelt) wurden in eine Phase-I/IIa-Studie eingeschlossen. Alle Patienten erhielten PM8002 bis zum Auftreten einer nicht akzeptablen Toxizität, Krankheitsprogression oder Einwilligungsrücknahme. Tumoransprechen wurden alle 6 Wochen bewertet. Der primäre Endpunkt war die objektive Ansprechrate (ORR), sekundäre Endpunkte waren Krankheitskontrollrate (DCR), progressionsfreies Überleben (PFS) und Sicherheit. Ergebnisse: Bis zum 20. Dez. 2023 wurden 61 Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC eingeschlossen und mindestens eine Tumorbewertung durchgeführt. Von 61 auswertbaren Patienten wurden 16 partielle Remissionen (PR) und 32 stabile Erkrankungen (SD) beobachtet (alle Kohorten; Details siehe Tabelle unten). Nebenwirkungen aller Grade, die als therapiebedingt gelten (TRAEs), traten bei 85,2 % der Patienten (52/61) auf, davon ≥ Grad 3 bei 18 % (11/61). Immunbezogene Nebenwirkungen (irAEs) traten bei 37,7 % (23/61) auf. Schwere Nebenwirkungen (SAEs) und therapiebezogene SAEs wurden bei 23 % (14/61) bzw. 9,8 % (6/61) der Patienten beobachtet. Häufigste TRAEs (≥15 %) waren Bluthochdruck, Hypothyreose, Proteinurie, Hypoalbuminämie, Hypokalzämie, erhöhte Aspartat-Aminotransferase und erhöhte Laktatdehydrogenase. 8,2 % (5/61) der Patienten brachen PM8002 wegen TRAEs ab. Schlussfolgerungen: PM8002 zeigte eine vorläufige antitumorale Aktivität und akzeptable Sicherheit bei Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC. Monotherapie- und Kombinationsstudien mit Chemotherapie für verschiedene Indikationen laufen weiterhin. Klinische Studiendaten: NCT05918445. Tabelle: siehe Text.
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Chunjiao Wu
Dongqing Lv
Jiuwei Cui
Journal of Clinical Oncology
Jilin University
Chongqing University
Southern Medical University
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Wu et al. (Sat,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/68e66b13b6db6435875f6393 — DOI: https://doi.org/10.1200/jco.2024.42.16_suppl.8533
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