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e16360 Hintergrund: Die Früherkennung von PDAC kann die Überlebenschancen verbessern, wird jedoch durch das Fehlen erkennbare Symptome in frühen Krankheitsstadien erschwert. Bildgebende Verfahren sind die Hauptmethode zur Überwachung von Hochrisikopersonen, erweisen sich jedoch als umständlich und können eine geringe Sensitivität für den Nachweis kleiner Tumoren aufweisen. CA19-9 ist der einzige verfügbare Blutbiomarker für PDAC, jedoch weder sensitiv noch spezifisch genug, um für die Überwachung von Hochrisikopersonen empfohlen zu werden. Ein sensibler und spezifischer Blutbiomarker für PDAC könnte diese Situation verbessern. Methoden: Serumproben von Patienten aus mehreren Zentren mit PDAC im Stadium I und II (n = 75) und kontrollierten Hochrisikopersonen (genetisch und familiär bedingt) (n = 83) wurden auf mehr als 2.900 Protein-Analyte mittels O-link-Multiplex-Technologie und konventionellen Immunoassays für ausgewählte Proteinkandidaten untersucht. Maschinelles Lernen wurde genutzt, um Biomarkerkandidaten zu kombinieren und 4-plex-Signaturen zur Unterscheidung zwischen PDAC und Kontrollen zu erstellen. Ergebnisse: Die ROC-(Receiver Operating Characteristic)-Kurvenanalyse dieser Signaturen zeigte eine Leistungsfähigkeit, die der von CA19-9 und einem zuvor kommerziell verfügbaren Test, IMMRay PanCan-d, überlegen war (AUC von 0,97 und 0,94 vs. 0,87 für CA19-9 und 0,88 für IMMRay). Eine Untergruppe dieser Biomarkerkandidaten wurde in standardisierte ELISA-Assays überführt, die nun zur Konstruktion einer finalen Signatur für die klinische Validierung in einem unabhängigen Satz von PDAC- und Hochrisiko-Kontrollproben verwendet werden. Schlussfolgerungen: Ein neuartiger Multi-Analyten-Bluttest unter Verwendung neu entdeckter PDAC-Biomarker hat das Potenzial, die Früherkennung von PDAC bei Hochrisikopersonen zu verbessern.
Athanasiou et al. (Sat,) untersuchten diese Fragestellung.