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Die Durchsetzung von Online-Unterricht während des Lockdowns aufgrund des Ausbruchs der COVID-19-Pandemie verschlechterte die Lebens- und Lernbedingungen von Studierenden aus den am stärksten marginalisierten Bevölkerungsgruppen Indiens. Vor diesem Hintergrund möchte diese Studie auf die Risiken der schnellen Umstellung auf Online-Lehrmethoden unter äußerst ungünstigen Bildungsbedingungen und mangelhafter Bildungsinfrastruktur in Indien aufmerksam machen. Das entwickelte System war in den bestehenden sozialen und bildungsbezogenen Ungleichheiten verankert, die durch immer zahlreichere private Bildungsanbieter noch verschärft wurden. Dies beschränkte die besonders gefährdeten Gruppen nahezu auf wenige Lernmöglichkeiten über das durch den Lockdown erforderliche Online-Format. Traditionelle Lehr- und Lernpraktiken waren nicht nur aufgrund der bestehenden sozialen Strukturen betroffen, sondern auch durch den Wechsel zum Online-Lernen und die Anpassung an digitale Technologien während der Pandemiekrise, die das aktuelle Bildungsszenario tiefgreifend durcheinanderbrachte. Die wichtigen Erkenntnisse aus den jüngsten katastrophalen Ereignissen werden politische Leitlinien liefern, um einen inklusiven Ansatz zur Gestaltung nachhaltiger Bildungsplanung und -programme zu entwerfen, die speziell auf die am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen ausgerichtet sind. Dies erinnert auch daran, dass übereilte und oberflächliche Lösungen den Armen mehr Schaden zufügen würden als den Reichen und somit dauerhafte Schäden an Bildungs- und Sozialsystemen bewirken können.
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Suresh Babu G.S
Review of Development and Change
Jawaharlal Nehru University
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Suresh Babu G.S (Fr,) untersuchte diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/68e6898eb6db643587611cf9 — DOI: https://doi.org/10.1177/09722661241248932
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