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Der Artikel untersucht die Möglichkeiten, Jugendliche durch den Einsatz aktiv-formender Technologien der Sozialarbeit auf das Familienleben vorzubereiten. Die Krise der Institution Familie und der Verlust ihrer Funktionen durch die Familie haben seit über einem Jahrzehnt die Aufmerksamkeit der Wissenschaftler auf sich gezogen. Die Familienkrise steht in engem Zusammenhang mit der Ausbreitung negativer Prozesse in der Gesellschaft als Ganzes. Dazu gehören: eine Zunahme der Teenagerschwangerschaften, die Inzidenz von HIV, ein Rückgang der Geburtenrate usw. Dies bestätigt die Relevanz von Arbeiten im Bereich der sexuellen Aufklärung von Schülerinnen und Schülern, die Bildung eines positiven Familienbildes in der Gesellschaft sowie die Steigerung der Eltern- und Ehekompetenz junger Menschen. Trotzdem finden in russischen Bildungseinrichtungen immer noch keine Klassen zur Vorbereitung von Schülern auf das Familienleben statt. Die Autoren schlagen vor, aktiv-formende Technologien der Sozialarbeit zu diesen Zwecken zu nutzen. Die interaktive Natur des vorgeschlagenen Kurses bietet viele Vorteile. Sie ermöglicht es Jugendlichen, offener über intime Themen zu diskutieren, klärende Fragen zu stellen und ihre eigenen Meinungen im Unterricht zu äußern. Der Artikel behandelt die psychosozialen Merkmale von Jugendlichen und präsentiert die Ergebnisse der Erprobung eines aktiv-formenden Programms zur Vorbereitung von Jugendlichen auf das Familienleben in der Arbeit mit Schülern der Oberstufe.
D. S. Voronov (Sat,) hat diese Frage untersucht.