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Der Artikel untersucht das Bild der Sünder basierend auf dem Drama «Gewitter», geschrieben von A.N. Ostrowski. Dieses Thema steht im Zusammenhang mit der Prototypentheorie, die auf dem Bild, der Motivation und der Handlung des Werkes mit ähnlichen Merkmalen zur mythologischen Komponente basiert. Auf diese Weise kann geschlossen werden, dass die Kreativität der Literatur aus der Mythologie stammt. In diesem Zusammenhang erschien in der Literaturkritik das Konzept des „ewigen Bildes“, das einen gewissen Wert für die Weltliteratur hat. Ein wichtiges Motiv der klassischen Literatur ist die Verderbtheit. Dieses Motiv dient jedoch dazu, das Bild eines Sünders zu formen. Dieses Bild existiert in verschiedenen Versionen der russischen Literatur: das heißt, die Heldin, die der Prostitution nachgeht, die „verführte und verlassene“ und untreue Ehefrau, die „Kamelie“ (Damen des Halbweltmilieus, gehaltene Frauen) und andere. Die Motive und Handlungen der Hypostasen des Bildes des Sünders lassen sich auf einen bestimmten archetypischen semantischen Kern reduzieren, der für die russische Literatur charakteristisch ist. Der Sünder wird in der russischen Literatur mit dem Leidenden gleichgesetzt; der Weg führt von der Sünde zur Wiedergeburt, und die Ereignisse entwickeln sich in folgender Reihenfolge: „Fall - Reue - Leiden - Erlösung - Heil“. Dieses Paradigma beruht offensichtlich auf dem christlichen Verständnis von Sünde, bezieht sich hauptsächlich auf die biblische Geschichte des Erlösers und der reuigen Prostituierten und steht im Zusammenhang mit der theologischen Triade „Sünde - Reue - Heil“. Die Analyse des Bildes der Sünderin Katerina im Drama „Gewitter“ von A.N. Ostrowski basiert auf einem einzigen semantischen archetypischen Kern. Und dieser Typ der untreuen Ehefrau wird durch ein moralisches und religiöses Verständnis von Sünde dargestellt, das direkt mit den Konzepten von Schuld und Scham zusammenhängt, sowie durch einen philosophischen Ansatz zu diesem Begriff, der im Bild der „heiligen Dirne“ durch die Verwirklichung des Konzepts von Reue und Vergebung offenbart wird.
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Azima Kh. Khamidova
M. Kanafina
Aman Zhumsakbayev
Bulletin of the Eurasian Humanities Institute Philology Series
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Khamidova et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.
www.synapsesocial.com/papers/68e73edbb6db6435876b8b30 — DOI: https://doi.org/10.55808/1999-4214.2024-1.17
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