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Abstract Einführung Die Telemedizin hat das Gesundheitswesen revolutioniert, indem sie Fernkonsultationen ermöglicht. Im Bereich der sexuellen Gesundheit bietet sie eine diskrete und bequeme Plattform für Paare, um Expertenrat einzuholen, Beratung zu erhalten und personalisierte Behandlungen aus dem Komfort und der Privatsphäre ihrer eigenen Häuser zu nutzen. Zielsetzung Das Ziel dieser Studie ist es, die vorherrschenden sexuellen Gesundheitsprobleme in Telemedizin-Konsultationen zu untersuchen und die soziodemografischen Profile der Betroffenen zu analysieren, die den Service in Anspruch nehmen. Methoden Die Studie erhielt eine ethische Genehmigung vom Ethikausschuss des Medizinischen Colleges. Eine Klinik für sexuelle Gesundheit wurde innerhalb der psychiatrischen Abteilung eingerichtet, die an bestimmten Tagen in Betrieb war. Patienten, die die Klinik besuchten, erhielten eine WhatsApp-Nummer für Telekonsultationen. Diese Nummer wurde auch auf verschiedenen sozialen Medien geteilt, um ein breiteres Publikum zu erreichen. Während des Studienzeitraums suchten 88 Personen eine Telemedizin-Konsultation auf, von denen 51 mit einem oder mehreren sexuellen Gesundheitsproblemen vorstellig wurden und nach informierter mündlicher Zustimmung in die Studie aufgenommen wurden. Die soziodemografischen Profile der Probanden und relevante klinische Daten wurden erfasst. Die Diagnose sexueller Dysfunktionen folgte den DSM5-Kriterien, während andere sexuelle Gesundheitsprobleme separat kategorisiert wurden. Die Daten wurden mit Hilfe beschreibender Statistiken analysiert. Ergebnisse Von 51 Probanden waren 48 männlich und 3 weiblich. Sechsundvierzig Probanden hatten eine sexuelle Dysfunktion, während 5 Probanden mit anderen sexuellen Gesundheitsproblemen vorstellig wurden. Die Mehrheit der Patienten war jung. Unter den sexuellen Dysfunktionen war vorzeitiger Samenerguss die häufigste sexuelle Dysfunktion, während unter den sexuellen Gesundheitsproblemen das Dhat-Syndrom am häufigsten vorkam. Schlussfolgerungen In Regionen mit eingeschränktem Zugang zu sexuellen Gesundheitsdiensten bietet die Telemedizin eine vielversprechende Alternative, die zugängliche und private Konsultationen ermöglicht. Diese Studie betont die Bedeutung, die sexualmedizinischen Anliegen zu adressieren, und plädiert für eine weitreichendere Integration in die reguläre Gesundheitsversorgung. Offenlegung Nein.
Reet Poudel (Fr,) untersuchte diese Frage.
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