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Der Artikel präsentiert Fragmente von Autobiografien und Memoiren aus den 1960er Jahren, die von Aktivistinnen der tatarischen Frauenbewegung der Revolutionsjahre verfasst wurden. Koyash Valitova (geboren 1898), Zukhra Baimbetova (1899), Bylbyl Ilyasova (1898), Bibikhatyma Alaberdina (1901), Zeinab Bashirova (1903) arbeiteten vor der Revolution von 1917 in Schulen oder planten, Lehrerinnen zu werden; während der sowjetischen Zeit waren diese Frauen in der Propaganda und politischen Arbeit tätig. Die Analyse der Fragmente von Ich-Dokumenten zeigte, dass sowjetische Autobiografien tatarischer Frauen ein Element des „Kampfes“ aufweisen, Konflikte mit verschiedenen Kräften (in der Familie, der Gesellschaft). Innerfamiliäre Konflikte waren ein charakteristisches Merkmal der Ich-Dokumente tatarischer Lehrerinnen. Zudem schwiegen sowjetische Darstellungen über einige Merkmale des vorrevolutionären tatarischen Alltagslebens und betonten die kulturelle Rückständigkeit der Muslime. Eine umfassende Analyse erlaubte es, einzelne Details des vorrevolutionären Lebens hervorzuheben und die etablierten Stereotype zu widerlegen. Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass die Nutzung dieser Dokumente in der wissenschaftlichen Forschung nur als Ergänzung zu weniger voreingenommenen Quellen anderer Art möglich ist.
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Liliya R. Gabdrafikova
Historical Ethnology
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Liliya R. Gabdrafikova (Mon,) untersuchte diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/68e779e4b6db6435876ee60a — DOI: https://doi.org/10.22378/he.2024-9-1.79-94
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