Abstract Das transformative Potenzial der künstlichen Intelligenz (KI) verändert die Zusammenarbeit innerhalb von Organisationen und weckt sowohl Begeisterung als auch Bedenken. Als individuelle Produktionstechnologie besteht die Gefahr, dass KI Arbeitsabläufe fragmentiert, Arbeitnehmer isoliert und die menschzentrierte Zusammenarbeit untergräbt, die für Kreativität und Innovation unerlässlich ist. Als Koordinationstechnologie birgt KI jedoch großes Potenzial, die kollektive Intelligenz zu verbessern. Indem wir die grundlegenden Prozesse, die der Intelligenz in jedem System zugrunde liegen – einschließlich logischem Denken, Gedächtnis und Aufmerksamkeit –, betrachten, können wir uns Wege vorstellen, wie KI traditionelle Barrieren für effektive Zusammenarbeit überwinden und die kollektive Intelligenz steigern kann. Dieses Papier untersucht, wie KI dazu beitragen kann, Teamziele zu klären und widersprüchliche Motive zu lösen, um kollektives Denken zu verbessern; personalisierte Wissensunterstützung zu bieten, komplementäre Expertise zu verbinden und Verzerrungen zu minimieren, um das kollektive Gedächtnis zu erweitern; sowie Aufmerksamkeit auf Prioritäten zu lenken und asynchrone sowie synchrone Koordination zu steuern, um die Nutzung kollektiver Aufmerksamkeit zu optimieren. Trotz dieser Chancen bringt die Integration von KI in die Zusammenarbeit Herausforderungen mit sich, darunter mögliche Auswirkungen auf Vertrauen, Zusammenhalt und ethische Fragen. Das Papier skizziert eine Forschungsagenda, um diese Herausforderungen anzugehen und die Rolle der KI bei der Förderung einer inklusiven, effizienten und innovativen Zusammenarbeit zu erforschen. Durch verantwortungsbewusste Nutzung generativer KI können Organisationen menschliche Fähigkeiten verstärken und synergistische Ergebnisse erzielen, die die Zukunft der Arbeit neu definieren.
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Anita Williams Woolley
Journal of Organization Design
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Anita Williams Woolley (Fri,) hat diese Frage untersucht.
www.synapsesocial.com/papers/68ebffcfdef9fcb308ff233b — DOI: https://doi.org/10.1007/s41469-025-00199-z