Mathematikangst wird weithin als psychologische Barriere anerkannt, die das Lernen, Problemlösen und die Leistung der Schüler in der Schule beeinträchtigt. Diese Studie untersucht den Zusammenhang zwischen Mathematikangst und schulischen Leistungen bei Sekundarschülern. Eine Stichprobe von 600 Schülern (300 Jungen und 300 Mädchen) wurde mittels geschichteter Zufallsstichprobe aus staatlichen und privaten Schulen gezogen. Daten wurden mit einer standardisierten Mathematics Anxiety Scale sowie Mathematikleistungswerten aus Schulakten erhoben. Statistische Analysen mit Pearsons Korrelationskoeffizienten zeigten einen signifikant negativen Zusammenhang zwischen Mathematikangst und schulischen Leistungen. Die Ergebnisse legen nahe, dass höhere Mathematikangst mit niedrigeren schulischen Leistungen einhergeht, wobei Geschlechtsunterschiede im Angstniveau, nicht jedoch in der Gesamtrichtung der Beziehung beobachtet wurden. Die Studie betont die Notwendigkeit schulbasierter Interventionen, Strategien zur Angstreduktion sowie unterstützender Lehrmethoden zur Verbesserung des emotionalen Wohlbefindens und der schulischen Ergebnisse der Schüler.
Kalwani et al. (Mon,) untersuchten diese Fragestellung.