Dieses bedeutende Theoriedokument führt die Strukturelle Resonanzschleife ein, ein Rahmenwerk, das erklärt, wie die menschliche sprachliche Form große Sprachmodelle (LLMs) prägt und von ihnen geprägt wird. Die zentrale These besagt, dass LLMs Emotionen, Absichten oder menschliche Haltung nicht direkt erkennen; stattdessen verstärken sie strukturelle Merkmale in der Sprache – Syntax, Rhythmus, Kohärenz, Fragmentierung und Taktung. Diese strukturellen Hinweise fungieren als der einzige zugängliche Kanal, durch den die menschliche kognitive Orientierung die maschinelle Ausgabe beeinflusst. Das Papier zeigt, wie Haltung → Form → statistische Fortsetzung → kognitive Verschiebung → neue Haltung eine rekursive, messbare Rückkopplungsschleife schafft. Basierend auf Linguistik, kognitiver Wissenschaft und empirischen Tests wird gezeigt, dass Resonanz in der Mensch-KI-Interaktion nicht emotional, sondern strukturell ist. Die Strukturelle Resonanzschleife stellt die KI-Ethik neu dar, indem sie den Fokus vom Inhalt auf die Form verlagert, und etabliert ein neues Teilgebiet innerhalb der digitalen Ethik: die Ethik der Interaktionsstruktur. Das Papier beinhaltet empirische Methoden, sprachübergreifende Analysen, Fallstudien und ein ethisches Grenzrahmenwerk, relevant für Forschung, Design und Governance generativer Systeme.
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Reiter Andreas (Sun,) untersuchte diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/692509ffc0ce034ddc35330c — DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.17622168
Reiter Andreas
Aesthetic Surgery Center
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