Trotz der Verbreitung künstlich intelligenter Systeme, die zur sozialen Interaktion fähig sind, ist wenig darüber bekannt, wie und warum soziale Interaktion Nutzer im Zeitverlauf beeinflusst. Wir stützen uns auf Theorien der Technologieakzeptanz und Forschung aus den Bereichen affektives Computing, Sozialpsychologie und Management, um das Konzept von Mensch-KI-Beziehungen mit Merkmalen wie Interdependenz, Temporalität und Intensität einzuführen. Wir entwickeln das Beziehungs-Kompromissmodell, das aktuelle Theorien zur Technologieakzeptanz erweitert, indem es neben kognitiver Akzeptanz und Verhaltensnutzung einen kritischen dritten Faktor berücksichtigt: das subjektive Wohlbefinden des Menschen. Das Modell zeigt einen wichtigen bisher unerforschten Kompromiss in Beziehungen mit sozial interaktiver KI auf: kurzfristige Akzeptanz- und Nutzungsvorteile stehen langfristigen Kosten des subjektiven Wohlbefindens gegenüber, insbesondere hinsichtlich Vertrauen, psychologischer Sicherheit und emotionaler Belastung, abhängig von der sozialen Funktion der KI und verstärkenden sowie mildernden individuellen und relationalen Faktoren. Wir erörtern Implikationen und Vorschläge für zukünftige Untersuchungen, einschließlich intrapersonaler, interpersonaler und teambezogener Beziehungsdynamiken sowie sich entwickelnder Erwartungen an KI in Organisationen.
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Laura Rees
Mehran Bahmani
Organizational Psychology Review
Oregon State University
York University
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Rees et al. (Wed,) haben diese Fragestellung untersucht.
www.synapsesocial.com/papers/693231368e51979591dcec26 — DOI: https://doi.org/10.1177/20413866251399871
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