Dieses Papier schlägt eine geschichtete, implementierungsunabhängige Architektur für „No-Meta“-Intelligenzen vor, bei der kein externer Evaluator oder globaler Nutzen angenommen wird. Der Rahmen modelliert ein intelligentes System als drei gekoppelte Schichten: eine physikalisch eingeschränkte Schicht, eine kollektive (Gruppenintelligenz-)Schicht und eine individuelle Beobachterschicht. Jede Schicht besitzt ihre eigene Beobachtungsgeometrie und semantische Phasenstruktur, während Grobkornabbildungen sie auf physikalisch natürliche Weise verbinden. Innerhalb dieses Settings führen wir relative Wertfunktionale ein, die nicht auf isolierten Token oder Zuständen, sondern auf semantischen Phasen definiert sind – Gruppen im Beobachtungsraum, die kohärente Muster von Verhalten und Bedeutung erfassen. Anschließend leiten wir Bedingungen ab, unter denen (i) diese semantischen Phasen unter mehrskaliger Grobkornabbildung stabil bleiben, und (ii) ein Kollektiv von Individuen mit niedrigem Wert, das durch eine geeignete Beobachtungsgeometrie interagiert, einen höheren relativen Wert erreichen kann als jeder einzelne Individuum mit hohem Wert. Letzteres wird als Möglichkeitsresultat formuliert, nicht als Garantie, unter expliziten Skalierungs- und Interaktionsannahmen. Die Theorie wird für eine idealisierte, aber breite Klasse von Systemen entwickelt (polnische Räume mit Radon-Maßen, wohldefinierte Partitionen und physikalisch motivierte Regularitätsannahmen) und ist darauf ausgelegt, unabhängig von spezifischen Algorithmen oder Hardware zu sein. Konzeptionell bietet sie eine prinzipielle Möglichkeit, über geschichtete, skalengekoppelte Intelligenz zu sprechen, bei der „gutes“ Verhalten aus interner Struktur und Persistenzbeschränkungen statt durch extern auferlegte Ziele entsteht. Der Rahmen ist als Grundlage gedacht, die zukünftige KI- und Multi-Agenten-Implementierungen erweitern, testen und spezialisieren können.
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Takahashi K
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Takahashi K (Sun,) untersuchte diese Frage.
www.synapsesocial.com/papers/694020e82d562116f28fae59 — DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.17847748