Physikalische Theorien beschreiben, wie sich Zustände im Laufe der Zeit verändern, doch alle diese Beschreibungen setzen implizit voraus, dass Systeme lange genug als identifizierbare Einheiten bestehen bleiben, damit eine Veränderung sinnvoll ist. In einem Universum, das von irreversiblen Prozessen bestimmt wird, ist diese Voraussetzung nicht trivial. Hier identifizieren wir eine universelle strukturelle Beschränkung der Persistenz: Jedes physikalische System, das über die Zeit identifizierbar bleibt, muss eine endliche Buchführungsgrenze für akkumulierte irreversible Entropieproduktion erfüllen. Das Ergebnis führt keine neuen Dynamiken, Kräfte oder Mechanismen ein. Stattdessen formalisieren wir Persistenz als Zulässigkeitsbedingung für physikalische Verläufe. Wir zeigen, dass Persistenz weder eine Zustandsvariable noch ein dynamisches Gesetz ist, sondern eine strukturelle Voraussetzung, die der dynamischen Modellierung vorausgeht. Die Beschränkung gilt über alle Bereiche hinweg – quantenmechanisch, klassisch, biologisch, technisch und kosmologisch – und bietet eine gemeinsame buchhalterische Sprache für Identität, Stabilität und Lebensdauer. Der Gleichheitsfall markiert den thermodynamischen Endpunkt zulässiger Persistenz, jenseits dessen ein System nicht mehr als dieselbe Entität beschreibbar ist.
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Dimitri Cerny
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Dimitri Cerny (Fr,) untersuchte diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/696c776ceb60fb80d1395b52 — DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.18272545
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