Zusammenfassung Arabische Dialekte werden oft anekdotisch als ein Kontinuum gutturaler Qualität beschrieben, das durch unterschiedliche Grade pharyngealer Verengung bedingt ist. Um dies empirisch zu überprüfen, sammelten wir phonetische Daten aus zwei jordanischen Dialekten: ländlich und städtisch. Wir verwenden akustische Analysen und verschiedene Metriken, um den Beitrag der oberen und unteren Vokaltrakte zur Produktion emphatischer Laute zu quantifizieren. Unsere Analyse zielt speziell darauf ab, Grad und Ort der artikulatorischen Verengung bei Emphatikern in diesen Dialekten zu schätzen und die Rolle der Lippenöffnung bei ihrer Produktion zu identifizieren. Wir analysieren Vokalformanten mithilfe generalisierter additiver gemischter Modelle. Anschließend führen wir eine artikulatorische Schätzung unter Verwendung der ersten beiden Formanten und deren Amplituden durch, um die Lippenstellung und die Gesamtanordnung des Vokaltrakts bei Emphatikern zu beschreiben. Unsere Ergebnisse zeigen, dass der ländliche Dialekt eine ausgeprägtere gutturale Qualität aufweist, die durch laryngopharyngeale Verengung gekennzeichnet ist. Im Gegensatz dazu zeigt der städtische Dialekt vor allem eine obere pharyngeale (dorsale) Verengung. Darüber hinaus zeigt die Studie eine ursächliche Beziehung zwischen Lippenprotrusion und dem Grad sowie Ort der artikulatorischen Verengung bei Emphatikern im Vokaltrakt.
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Bilal Alsharif
Linguistics Vanguard
Al-Zaytoonah University of Jordan
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Bilal Alsharif (Sat,) untersuchte diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/696f1ac19e64f732b51eefca — DOI: https://doi.org/10.1515/lingvan-2024-0197
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