Diese Arbeit berichtet über experimentelle Belege, dass physikalische Ergebnisse in Quantenhardware von der während der Ausführung realisierten Interaktionsstruktur abhängen und nicht nur von der beabsichtigten logischen Schaltkreisbeschreibung. Anhand von Vier-Qubit-Experimenten auf supraleitenden Quantenprozessoren zeigen wir, dass nominal äquivalente Schaltkreise in unterschiedliche physikalische Interaktionsgraphen kompiliert werden können, was zu deutlich unterschiedlichen Korrelationsmustern in den Messergebnissen führt. Die Ergebnisse unterstützen eine strukturabhängige Realisierungs-Perspektive, bei der globale Systembeschränkungen zulässige physikalische Ergebnisse aus einem formal definierten Möglichkeitsraum auswählen. Die Befunde liefern eine empirische Grundlage für realisierungsbasierte theoretische Rahmenwerke und ergänzen unabhängige Belege aus Studien zur temporalen Kohärenz und zu Gravitationssystemen. Diese Arbeit ist nicht als Leistungs- oder Optimierungsstudie gedacht, sondern als experimentelle Untersuchung der strukturellen Auswahl in physikalischen Systemen.
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Luka Gluvić
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Luka Gluvić (Do,) hat diese Fragestellung untersucht.
www.synapsesocial.com/papers/6980fd3cc1c9540dea80f031 — DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.18413450
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