Zusammenfassung: In einem Brief von 1927 an Jakob Rosenheim, in dem Franz Rosenzweig seinen und Martin Bubers Ansatz zur Übersetzung der Bibel ins Deutsche erläuterte, identifizierte er berühmt „R“ – den Redaktor, den die Bibelwissenschaft des neunzehnten Jahrhunderts als verantwortlich für die endgültige textliche Einheit der Bibel annahm – als „Rabbenu“, seinen und Bubers autoritativen Lehrer. Basierend auf einer Fülle unveröffentlichter, handschriftlicher Materialien aus der gemeinsamen Arbeit Bubers und Rosenzweigs an der Bibelübersetzung stellt dieser Aufsatz eine Reihe von Fragen zur Beziehung Rosenzweigs und Bubers zu dieser geheimnisvollen Figur: Wer war R, wie Buber und Rosenzweig ihn verstanden, und was war Rs Theologie? Was könnte Rs Theologie mit der redaktionellen Funktion zu tun haben, die R typischerweise als Redaktor zugewiesen wird, nämlich verschiedene Quelltexte zu ihrer endgültigen einheitlichen Form zu bringen? Was könnte ein Engagement für Rs Theologie für Buber und Rosenzweig bedeuten, und was sagt dieses Engagement über ihre jeweiligen eigenen Theologien aus? Im Verlauf der Beantwortung dieser Fragen vertrete ich die spezifische These zur Beziehung zwischen Rs Theologie und Rs redaktioneller Funktion, nämlich dass nach Rosenzweig und Buber Rs Theologie des dialektischen Monotheismus Hand in Hand mit Rs redaktioneller Funktion geht und tatsächlich die theologische und redaktionelle Seite von Rs Persona sich gegenseitig informieren.
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Benjamin Pollock (Do,) untersuchte diese Frage.
www.synapsesocial.com/papers/6980ffd6c1c9540dea8129e2 — DOI: https://doi.org/10.1353/jqr.2026.a981602
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Benjamin Pollock
The Jewish Quarterly Review
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