Aminoglykoside sind eine wichtige Gruppe von Antibiotika, die hauptsächlich zur Behandlung schwerer Infektionen durch aerobe gramnegative Bakterien eingesetzt werden. Sie werden für ihre schnelle und starke bakterizide Wirkung sowie ihren synergistischen Effekt in Kombination mit anderen Antibiotika geschätzt. Diese Medikamente wirken, indem sie irreversibel an die 30S-Ribosomale Untereinheit binden, was zur Hemmung der Proteinsynthese, Fehlablesung der mRNA und zum Absterben der bakteriellen Zellen führt. Pharmakokinetisch zeigen Aminoglykoside eine schlechte orale Absorption, begrenzte Gewebepermeabilität, renale Elimination, konzentrationsabhängige Tötungswirkung und einen verlängerten Postantibiotischen Effekt, was Dosierung und Überwachung beeinflusst. Sie werden häufig bei lebensbedrohlichen Infektionen wie Septikämie, Pneumonie, Harnwegsinfektionen, intraabdominellen Infektionen und Tuberkulose eingesetzt, ihre Anwendung ist jedoch aufgrund bedeutender unerwünschter Wirkungen, insbesondere Nephrotoxizität und Ototoxizität, eingeschränkt. Resistenzen entstehen durch enzymatische Inaktivierung, verminderte Aufnahme und Ribosomveränderungen. Dies führt zu Forschungen an neuen Derivaten, optimierter Dosierung, Wirkstoffabgabesystemen und Kombinationstherapien, um Toxizität zu senken und Resistenzen im Zeitalter zunehmender antimikrobieller Resistenz zu überwinden.
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Prof. Mansi Bhosale, Mehreen Khan*, Shaziya Kazi, Vishakha Kolekar, Soham Kaware, Isha Kuwara
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Prof. Mansi Bhosale, Mehreen Khan*, Shaziya Kazi, Vishakha Kolekar, Soham Kaware, Isha Kuwara (Wed,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/698586498f7c464f2300a5bd — DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.18479127
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