StudiengestaltungSystematische Übersichtsarbeit.ZieleEine Vielzahl historischer Klassifikationen subaxialer Halswirbelsäulenfrakturen. Diese umfassten zunächst grobe nicht-hierarchische Schemata, die ausschließlich auf dem Verletzungsmechanismus basierten, einschließlich Kompression, Flexion, Extension oder lateraler Flexion. Allen und Ferguson erweiterten dies durch die Einteilung in 6 Kategorien subaxialer Halswirbelsäulenverletzungen. Darüber hinaus erkannten Aebi und Nazarian die Nuancen, ob zusätzlich zu einer reinen Knochenbeteiligung auch eine ligamentäre Verletzung vorlag. Diese bestehenden simplen Klassifikationen konnten Klinikern nicht ausreichend bei der Entscheidung zwischen operativem und nicht-operativem Management helfen. Wir beschreiben die Entwicklung der bestehenden Klassifikationssysteme für die subaxiale Halswirbelsäule sowie die Entstehung des AO Cervical Spine Injury Classification System.MethodenEine systematische Übersichtsarbeit der MEDLINE-, EMBASE- und Cochrane-Datenbanken wurde gemäß den PRISMA-Richtlinien durchgeführt, um alle bestehenden Klassifikationssysteme für subaxiale Halswirbelsäulenverletzungen zu identifizieren.ErgebnisseUrsprünglich wurden 483 Artikel gefunden, die auf 11 Artikel reduziert wurden, welche einzelne Klassifikationssysteme prägten. Das AO Cervical Spine Injury Classification System löst dieses Problem mit seinen drei markanten Kategorien zunehmender Verletzungsarten: von Typ A Kompressionsverletzungen über Typ B Zugbandverletzungen bis hin zu den stark instabilen Typ C Verschiebungs-/Translationsverletzungen. Die Hinzufügung von Modifikatoren wie kritischer Bandscheibenhernie oder verknöchernder Erkrankungen verstärkt den umfassenden Charakter dieser Klassifikation.SchlussfolgerungenDas AO Spine Cervical Spine Injury Classification System ist ein Zeugnis der historischen Klassifikationssysteme und bietet dennoch ein strukturiertes Verfahren zur Bewertung von Verletzungen. Dieses progressive System bildet die Grundlage, auf der objektive Bewertungssysteme zur Führung von operativem oder nicht-operativem Management entwickelt werden können.
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Barry Ting Sheen Kweh
Alexander R Vaccaro
Gregory Schroeder
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Kweh et al. (Sa,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/698d6ebb5be6419ac0d54797 — DOI: https://doi.org/10.48620/94545
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