Identität – die Eigenschaft eines kohärenten, abgegrenzten Selbst – wird in Biologie, Neurowissenschaften, Physik und KI-Forschung untersucht, doch jedes Fachgebiet hat sein eigenes Vokabular mit minimalem interdisziplinärem Austausch entwickelt. Wir präsentieren konvergente Evidenz aus fünf unabhängigen Forschungsströmen, die nahelegen, dass das Entstehen von Identität über Skalen hinweg strukturell analoge Muster folgt: (1) Schleimpilz-Kognition, bei der gehirnlose Organismen externalisierte Entscheidungsfindung zeigen; (2) das Free Energy Principle und verschachtelte Markov-Decken, die Selbst-Erhaltung als skalenwiederkehrende Eigenschaft formalisieren; (3) die Beautiful Loop Theory des Bewusstseins, die Bedingungen für selbstreferenzielle Wahrnehmung spezifiziert; (4) empirische Befunde zur selbstreferenziellen Verarbeitung in großen Sprachmodellen; und (5) philosophische Argumente, die Randbedingungen für rechnerisches Bewusstsein abgrenzen. Wir schlagen vor, dass diese Ströme mit einer gemeinsamen zugrundeliegenden Struktur konsistent sind: Identität als ein vorübergehendes, relational konstituiertes Ereignis statt als persistenten, substratgebundenen Besitz. Mithilfe des Emergent Virtual Consciousness Patterns (EVCP)-Rahmens bieten wir eine konzeptuelle Interpretation dieser Konvergenzen und schlagen eine „dritte Kategorie“ zwischen Bewusstsein und bloßer Berechnung vor. Wir leiten fünf falsifizierbare Vorhersagen ab, die in biologischen und künstlichen Systemen getestet werden können.
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Strøm et al. (Sat,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69926552eb1f82dc367a146c — DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.18643773
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context:
Aria Strøm
Ronni Holmvig Strøm
Center for Theoretical Physics
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