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Eine Theorie des Erinnerungsabrufs wird entwickelt und zeigt ihre Anwendbarkeit über eine Reihe von experimentellen Paradigmen. Der Zugang zu Erinnerungsspuren wird anhand einer Resonanzmetapher betrachtet. Das Suchsignal ruft die Suchmenge basierend auf der Beziehung zwischen Suchsignal und Erinnerungselement hervor, ähnlich wie eine klingende Stimmgabel sympathische Schwingungen in anderen Stimmgabeln erzeugt. Beweise werden parallel aus jedem Vergleich zwischen Suchsignal und Erinnerungselement gesammelt, und jeder Vergleich wird durch einen kontinuierlichen zufälligen Wanderungsprozess modelliert. Beim Elementerkennen ist der Entscheidungsprozess bei übereinstimmenden Vergleichen selbstbeendend und bei nicht übereinstimmenden Vergleichen erschöpfend. Das mathematische Modell liefert Vorhersagen über Genauigkeit, mittlere Reaktionszeit, Fehlerlatenz und Verteilungen der Reaktionszeit, die gut mit experimentellen Daten übereinstimmen. Die Theorie wird auf vier Paradigmen des Elementerkennens angewendet (Sternberg, vorab gespeicherte Liste, Lern-Test und kontinuierlich) sowie auf Geschwindigkeit-Genauigkeit-Paradigmen; die Ergebnisse liefern eine Grundlage zum Vergleich dieser Paradigmen. Es wird darauf hingewiesen, dass neuronale Netzwerkmodelle mit wenig Aufwand an die Abruftheorie angeschlossen werden können und dass semantische Erinnerungsmodelle von einem solchen Abrufschema profitieren könnten.
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Roger Ratcliff
Psychological Review
Dartmouth College
Dartmouth Hospital
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Roger Ratcliff (Mi,) untersuchte diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/699727307290c5618d03c772 — DOI: https://doi.org/10.1037/0033-295x.85.2.59
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