Therapien der zweiten Generation auf Incretin-Basis haben das pharmakologische Management von Adipositas durch die Induktion eines erheblichen und nachhaltigen Gewichtsverlusts revolutioniert. Die gewichtsreduzierenden Effekte werden hauptsächlich durch Appetithemmung, reduzierte Energiezufuhr und Modulation des Essverhaltens vermittelt. Obwohl therapeutisch vorteilhaft, können diese Mechanismen auch die Ernährungsqualität, die Mikronährstoffzufuhr und den allgemeinen Ernährungszustand beeinflussen, insbesondere bei Menschen mit Adipositas, einer Population, die bereits durch eine hohe Prävalenz eines basalen Ernährungsdefizits gekennzeichnet ist. Diese narrative Übersichtsarbeit soll Kliniker, klinische Ernährungsspezialisten und Forscher im Bereich Adipositasmanagement informieren, indem sie die Mikronährstoffanfälligkeit bei Adipositas zusammenfasst, vorhandene Evidenz zur Nahrungsaufnahme, biochemischem Mikronährstoffstatus und ernährungsbezogenen klinischen Endpunkten während der Incretin-Therapie synthetisiert, plausible Mechanismen, die diese Therapien mit Mikronährstoffrisiken verbinden, diskutiert und Ansätze zur risikostratifizierten Ernährungsüberwachung in der klinischen Praxis skizziert.
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Andrijana Koceva
Andrej Janež
T. Pečko
Nutrients
University of Ljubljana
University of Maribor
Ljubljana University Medical Centre
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Koceva et al. (Thu,) untersuchten diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69994c01873532290d02027d — DOI: https://doi.org/10.3390/nu18040677