Mikrofinanzinstitute (MFIs) haben sich als ein bedeutendes Instrument zur Armutsbekämpfung und wirtschaftlichen Stärkung in Entwicklungsländern, insbesondere unter Unternehmerinnen, die mit einzigartigen Herausforderungen beim Zugang zu formalen Finanzdienstleistungen konfrontiert sind, herausgebildet. Die Forschung verwendet einen qualitativen Ansatz mit Fallstudien aus ausgewählten Regionen Äthiopiens, wobei der Fokus auf MFI-Kunden liegt, die hauptsächlich weiblich geführte Unternehmen sind. Die Datensammlung umfasst Interviews, Fokusgruppen und Dokumentenüberprüfungen, um die sozioökonomischen Auswirkungen der MFIs zu analysieren. MFIs haben den Zugang zu formalen Finanzmitteln für über 70 % der Unternehmerinnen erheblich erhöht, was es ihnen ermöglicht hat, in ihre Unternehmen zu investieren und somit zum Wirtschaftswachstum und zur Armutsreduzierung um durchschnittlich 25 % beizutragen. Die Ergebnisse unterstreichen die entscheidende Rolle der MFIs bei der Förderung der Unternehmerinnenschaft von Frauen und heben die Notwendigkeit maßgeschneiderter Finanzprodukte hervor, die spezifischen Bedürfnissen wie Mikroversicherung und Schulungsprogrammen Rechnung tragen. Entscheidungsträger sollten die Expansion der MFIs durch regulatorische Reformen unterstützen, während NGOs zusammenarbeiten können, um Dienstleistungen für unterversorgte Gemeinschaften zu verbessern. Weitere Forschung wird empfohlen, um diese Ergebnisse in verschiedenen Regionen Äthiopiens zu validieren.
Mengistu et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.