Indigene Wissenssysteme (IKS) sind eine wesentliche Komponente der Bildungspraxis in vielen Gemeinschaften weltweit, einschließlich der vielfältigen Kulturlandschaft von Guinea-Bissau. Diese Forschung verwendete einen Mixed-Methods-Ansatz, der qualitative Interviews mit Fokusgruppen kombinierte, um Einblicke von Pädagogen, Studierenden und Gemeindeführern zu gewinnen. Die Daten wurden mittels thematischer Analyse ausgewertet, um Muster und Themen in Bezug auf die Integration von IKS in die Bildung aufzudecken. Ein erheblicher Anteil (35 %) der Befragten berichtete, dass die Einbindung indigener Wissenssysteme in ihren Lehrplan das Engagement der Schüler und das kulturelle Verständnis deutlich verbessert habe, während über die Hälfte Herausforderungen wie begrenzte Ressourcen und unzureichende Lehrerausbildung zur effektiven Integration dieser Systeme nannte. Die Ergebnisse deuten auf einen vielversprechenden Weg für Lehrkräfte hin, die indigene Wissenssysteme in ihre Lehrpraktiken einbeziehen möchten, heben jedoch gleichzeitig die Notwendigkeit zusätzlicher Unterstützungs- und Weiterbildungsinitiativen hervor. Bildungseinrichtungen sollten Lehrerausbildungsprogramme priorisieren, die sich auf die Integration von IKS in bestehende Lehrpläne konzentrieren. Darüber hinaus können Partnerschaften mit lokalen Gemeinschaften wertvolle Ressourcen und Wissen für Bildungserneuerungen bereitstellen.
Nhemtiña et al. (Mon,) untersuchten diese Fragestellung.