Das Feld der Kunst- und Geisteswissenschaften in Afrika hat sowohl bei akademischen Forschern als auch bei politischen Entscheidungsträgern zunehmendes Interesse geweckt. In Uganda überschneiden sich Forschungen im Bereich Kunst und Geisteswissenschaften häufig mit breiteren politischen Diskussionen zur Erhaltung des kulturellen Erbes und zur Gemeinschaftsentwicklung. Die Studie verwendete einen ethnografischen Ansatz, indem sie teilnehmende Beobachtung und halbstrukturierte Interviews innerhalb ausgewählter ugandischer Kulturinstitutionen und Gemeinschaftsumgebungen durchführte. Die Daten wurden durch thematische Codierung analysiert, um wiederkehrende Themen in Bezug auf politische Auswirkungen zu identifizieren. Die Ergebnisse zeigen, dass Forschungen in Kunst und Geisteswissenschaften in Uganda oft zur Entwicklung von Leitlinien für das Management von Kulturerbestätten führen, wobei ein bemerkenswerter Anteil (35 %) der Empfehlungen direkt Strategien zur Gemeinschaftsbeteiligung beeinflusst. Die Studie offenbart signifikante Synergien zwischen Forschungsergebnissen in Kunst und Geisteswissenschaften und politischen Entscheidungen im ugandischen Kontext und unterstreicht die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit in der kulturellen Governance. Politische Entscheidungsträger sollten erwägen, vielfältigere Perspektiven aus den Disziplinen der Kunst und Geisteswissenschaften einzubeziehen, um die Inklusivität und Effektivität ihrer Initiativen zu verbessern. Zudem besteht Bedarf an kontinuierlichen Evaluationsmechanismen, die die Auswirkungen dieser Leitlinien auf die Gemeinschaftspraktiken verfolgen.
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Micheal Okoth
Makerere University
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Micheal Okoth (Fri,) untersuchte diese Fragestellung.
www.synapsesocial.com/papers/69a13571ed1d949a99abf4e1 — DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.18774006