Streptococcus anginosus (S. anginosus) wurde kürzlich mit der Förderung der Magenkarzinogenese in Verbindung gebracht, aber der zugrunde liegende Mechanismus von S. anginosus und seinen Metaboliten bei der Magenkarzinogenese ist noch unklar. Wir fanden heraus, dass S. anginosus im Magenkrebs (GC) angereichert ist und dass eine hohe Häufigkeit von S. anginosus mit einer schlechten Prognose bei GC assoziiert ist. Sowohl S. anginosus als auch das konditionierte Medium von S. anginosus (S. a CM) förderten die Proliferation, Invasion und Migration von GC-Zellen, hemmten die Apoptose der Zellen in vitro und verschlimmerten Magenentzündungen und Schleimhautmetaplasie in vivo. Succinat wurde als funktionaler Metabolit identifiziert, der die Magenkarzinogenese im S. a CM fördert. Das Herunterregulieren des Succinat-Rezeptors 1 (SUCNR1) oder die Behandlung mit SUCNR1-Inhibitoren hemmte die tumorfördernde Wirkung von Succinat. Mechanistisch bindet vom S. anginosus abgeleitetes Succinat an SUCNR1 in Magenepithelzellen, und SUCNR1 interagiert direkt mit ABRAXAS1, um den Phosphatidylinositol-3-Kinase (PI3K)/AKT-Signalweg zu aktivieren und fördert so das Fortschreiten von GC.
Liao et al. (Mittw,) haben diese Frage untersucht.