Zusammenfassung Die inklusive Bildung zielt darauf ab, Bildung für alle bereitzustellen, indem gleicher Zugang und gleiche Chancen gewährt werden. Dennoch begrenzen die intersektionalen und kumulierten Nachteile, mit denen Menschen aus mehreren marginalisierten Identitäten wie Geschlecht, Kaste, Behinderung und psychischer Gesundheit konfrontiert sind, diesen Zugang und die Teilnahme. Traditionelle Bildungspolitiken neigen dazu, einen eindimensionalen Ansatz für inklusive Bildung zu verfolgen und versäumen es, die kumulierten Nachteile, die Schüler an diesen Schnittstellen erfahren, anzusprechen. Dieses Papier überprüft kritisch die globalen und indischen politischen Rahmenbedingungen durch die Linse der Intersektionalität und hebt den Fortschritt sowie die Lücken in der inklusiven Bildung und der Unterstützung bei psychischer Gesundheit in Bildungssystemen hervor. Die Überprüfung stützt sich auf internationale Rahmenbedingungen wie die UNESCO Salamanca-Erklärung und indische Politiken wie NEP 2020, um die wesentlichen politischen Lücken zu identifizieren, die zur fortdauernden Ausgrenzung beitragen. Die Ergebnisse legen nahe, dass, während die Rahmenbedingungen die Bedeutung inklusiver Bildung für alle anerkennen, sie selten die Lösungen auf intersektionale Weise integrieren. Das Papier empfiehlt einen differenzierteren politischen Ansatz, der kulturell responsive Interventionen, die Ausbildung von Lehrkräften, spezielle Pädagogiken und Verbesserungen, die die ganzheitliche Unterstützung der psychischen Gesundheit mit gezielten Interventionen für marginalisierte Gruppen betonen, einbezieht. Die Überprüfung trägt zu einem breiteren Diskurs über inklusive Bildung und psychische Gesundheit bei, der einen intersektionalen Ansatz propagiert, der zukünftige Politikgestaltung und Implementierungsstrategien informieren kann. Schlüsselwörter: Inklusive Bildung, Intersektionalität, Psychische Gesundheit und Politische Rahmenbedingungen
Saini et al. (Do,) untersuchten diese Frage.