Zusammenfassung: Die Metaphysik des Bewusstseins impliziert etwas, das sie selten im Detail untersucht — ihren bedeutendsten empirischen Anspruch: dass die dissoziative Grenze, die die individuelle Identität konstituiert, sich auflösen kann, und dass diese Auflösung etwas über die Natur des Bewusstseins selbst offenbart. Dieser Aufsatz untersucht, was dieser Prozess tatsächlich beinhaltet — nicht den gereinigten Endpunkt, den die kontemplative Literatur wertschätzt, sondern den gesamten phänomenologischen Bogen: den Terror, die irreversiblen Verluste, den Unterschied zwischen dem Erblicken der Auflösung und dem Erleben derselben, und was die traditionenübergreifende Aufzeichnung offenbart, wenn die Auflösung abgeschlossen ist. Die zentrale Erkenntnis ist, dass unabhängige Traditionen sich nicht nur auf das, was begegnet wird, sondern auch auf die Abfolge, die charakteristischen Schwierigkeiten und die Bedingungen, unter denen der Prozess destabilisiert statt befreit wird, einigen — eine Konvergenz, die als Einschränkung für jede angemessene Darstellung des Bewusstseins fungiert. Der Aufsatz behandelt auch, ob der Erwachensbogen länger als eine biologische Lebenszeit dauert, und was — und was nicht — allein aus phänomenologischen Daten abgeleitet werden kann. Schlüsselwörter: erwachen · ego-auflösung · spirituelle transformation · non-duale bewusstheit · kontemplative traditionen · traditionenübergreifende phänomenologie · erkenntnis-aufösung · strukturelle auflösung Teil des Forschungsprogramms Rückkehr zum Bewusstsein — 26 philosophische Aufsätze, die die Metaphysik des Bewusstseins erkunden. Vollständiges Projekt: https://brunoton.github.io/return-to-consciousness/
Bruno Tonetto (Sun,) hat diese Frage untersucht.