Dieses Papier untersucht die Schnittstelle zwischen der Governance von künstlicher Intelligenz (KI) und der sprachlichen Vielfalt, wobei der Schwerpunkt auf den digitalen Herausforderungen liegt, mit denen Minderheiten- und bedrohte Sprachen konfrontiert sind. Es präsentiert ein neuartiges Rahmenwerk, das den Lebenszyklus digitaler Systeme – Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe – anwendet, um die Barrieren, mit denen diese Sprachen in KI-Technologien konfrontiert sind, zu analysieren. Durch diese Linse wird kritisch auf bestehende internationale und europäische Rechtsinstrumente eingegangen, die eine erhebliche politische Lücke bei der expliziten Einbeziehung von Minderheitensprachen in digitalen und KI-Bereichen offenbaren. Der wesentliche Beitrag des Papiers liegt in seinem Vorschlag für einen integrierten, mehrgliedrigen Ansatz, der Menschenrechte, den Schutz von Minderheitensprachen und die Governance von KI kombiniert, um eine gerechte sprachliche Vertretung sicherzustellen. Es wird argumentiert, dass ohne dringende und koordinierte Maßnahmen viele Sprachen das Risiko digitaler Auslöschung eingehen, was tiefgreifende Auswirkungen auf die kulturelle Identität und den Zugang zu Informationen hat. Diese Arbeit fordert umfassende Regulierungsreformen, um eine digital inklusive Zukunft für alle Sprachgemeinschaften zu sichern.
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Ingeborg Birnie
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Ingeborg Birnie (Mon,) hat diese Frage untersucht.