Zielsetzungen: Diese Studie zielte darauf ab, Diskrepanzen zwischen den Zulassungsindikationen der jordanischen Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde (JFDA) für Impfstoffe und den Empfehlungen der Direktion für übertragbare Krankheiten (DCD) hinsichtlich Immunisierungspraxis zu identifizieren sowie das Wissen, die Praktiken und Einstellungen von Gesundheitsdienstleistern in Bezug auf diese Diskrepanzen zu bewerten. Studiendesign: Eine Querschnittsstudie. Methoden: Daten wurden aus den Dokumenten des Jordanischen Nationalen Arzneimittelformulars entnommen, und entsprechende Informationen wurden von der DCD im Gesundheitsministerium sowie der Nationalen Immunisierungstechnischen Beratungskommission gesammelt. Ein selbstverwalteter Fragebogen wurde verwendet, um das Wissen und die Praktiken von Kinderärzten und Gynäkologen im Zusammenhang mit den Unterschieden zwischen Impfstoffzulassungsindikationen und Empfehlungen zu bewerten. Deskriptive Statistik wurde zur Datenanalyse eingesetzt. Ergebnisse: Zwölf Fälle von Diskrepanzen wurden identifiziert, hauptsächlich bezogen auf Altersangaben, Verabreichungsschemata und Managementunterschiede. Die Umfrage umfasste 116 Gynäkologen und 100 Kinderärzte mit einer Gesamtantwortquote von etwa 46 % bzw. 50 %. Insgesamt 59 Gynäkologen (50,9 %) antworteten korrekt, dass nur die JFDA-Zulassungsindikationen in den Packungsbeilagen erforderlich sind, bevor Impfstoffe vermarktet werden dürfen, und nur 44 Kinderärzte (44 %) beantworteten korrekt, dass lediglich die DCD im Gesundheitsministerium die führende Organisation ist, die Empfehlungen zur Impfstoffverwendung in Jordanien ausspricht. Die Analyse zeigt, dass nur 64,7 % (n=75) der Gynäkologen und ein Drittel (n=27, 27 %) der Kinderärzte sich der Unterschiede zwischen JFDA-Zulassung und den Empfehlungen der DCD im Gesundheitsministerium für einen bestimmten Impfstoff bewusst waren. Die meisten Gynäkologen (n=81, 69,8 %) und fast die Hälfte der Kinderärzte (n=46, 46 %) gaben an, dass sie Publikationen von spezifischen Leitlinien als primäre Informationsquelle zu Impfschemata und Impfempfehlungen nutzen. Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse deuten auf die Notwendigkeit besserer Kommunikation und Koordination zwischen Regulierungsbehörden und Gesundheitsdienstleistern hin, um konsistente und evidenzbasierte Immunisierungspraxen sicherzustellen.
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Jakub N. Khzouz
Shereen M. Aleidi
Rima A. Hijazeen
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Khzouz et al. (Mon,) untersuchten diese Fragestellung.