Dieses Papier, verfasst von Aidan McGill im Oktober 2024, schlägt eine neuartige Neuinterpretation der quantenmechanischen Dekohärenz vor, indem es als physikalischen Phasenübergang in Wahrscheinlichkeitsverteilungen formuliert wird. Es stellt herkömmliche Interpretationen in Frage, wie die Kopenhagener und Viele-Welten-Theorien, die auf dem Konzept des "Zusammenbruchs" der Wellenfunktion basieren, welches von einem externen Beobachter oder einer Messung getrieben wird. Zu den Schlüsselaspekten dieses Rahmens gehören: Beobachterunabhängige Dekohärenz: Das Modell entfernt die Notwendigkeit eines Beobachters und schlägt vor, dass klassisches Verhalten eine aufkommende Eigenschaft quantenmechanischer Komplexität ist, anstatt eine separate Realität. Der Phasenübergangsmechanismus: Dekohärenz wird als Übergang in der Wahrscheinlichkeitsverteilung der Wellenfunktion eines Systems definiert, der ausgelöst wird, wenn Wechselwirkungen mit externen Systemen einen bestimmten Komplexitätsgrad überschreiten. Informations- und Energiedynamik: Der Übergang vom quantenmechanischen zum klassischen Verhalten wird durch Informationsaustausch und Energieübertragungen zwischen einem System und seiner Umgebung vorangetrieben. Empirische Übereinstimmung: Der Rahmen wird durch reale Beispiele unterstützt, einschließlich Buckyball-Doppelspaltexperimenten und supraleitenden Qubits, die quantenmechanische Effekte in makroskopischen Systemen demonstrieren. Konsistenz mit der Born-Regel: Diese Neuinterpretation bewahrt die probabilistischen Ergebnisse der Standardquantenmechanik und bleibt vollständig konsistent mit der Born-Regel. Durch den Fokus auf die intrinsischen Eigenschaften von Systeminteraktionen bietet diese Arbeit eine vereinheitlichte Sicht, in der die Quantenmechanik alle Skalen regiert und die klassische Realität ein Nebenprodukt informatorischer Komplexität ist.
McGill Aidan (Mi,) untersuchte diese Frage.