Die sensorlose Steuerung von Gleichstrommotoren ist eine zentrale Lösung zur Reduzierung der Systemkomplexität und der Kosten in verschiedenen Anwendungen. Zwei gängige Techniken, die für die sensorlose Steuerung verwendet werden, sind die Rückelektromotorische Kraft (BEMF) und die Stromripple-Erfassung. Während das Stromripple eine bessere Zuverlässigkeit unter variierenden Motorbedingungen bietet, erfordert es eine hohe Abtastfrequenz, was die Kosten des Mikrocontrollers erhöht, insbesondere bei Hochgeschwindigkeitsmotoren. Im Gegensatz dazu ist die BEMF-Erfassung, obwohl sie bei niedrigen Geschwindigkeiten ineffektiv ist, sehr gut für Hochgeschwindigkeitsanwendungen geeignet, wie sie in dieser Studie präsentiert wird. Dieses Papier konzentriert sich auf zwei verschiedene Ansätze zur sensorlosen Steuerung für einen gebürsteten Gleichstrommotor, der mit hohen Geschwindigkeiten betrieben wird. Der erste Ansatz basiert auf einem Sliding Mode Observer, kombiniert mit einem Lastmomentbeobachter, der Filtrationsfunktionen umfasst. Der zweite Ansatz verwendet einen Zustandsraumbeobachter. Beide Methoden wurden im MATLAB/Simulink-Umfeld simuliert und auf einem 32-Bit-ARM-Mikrocontroller implementiert, wo sie beide ausreichende Informationen über die Motorgeschwindigkeit lieferten. Dieser Ansatz zielt darauf ab, kosteneffektive und raumsparende sensorlose Steuerung für Hochgeschwindigkeitsantriebe bereitzustellen.
Spilak et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.