Interaktive Gruppen gehören zu einer Strategie der Lerncommunities, die die vollumfängliche Teilnahme der Schüler fördert, aufgeteilt in kleinere Gruppen unter der Anleitung eines Erwachsenen. Obwohl die Forschung die Bedeutung dieser Methode für verschiedene Aspekte der Bildung nachgewiesen hat, wurde dieser Strategie im Kontext von Fremdsprachen und bilingualer Bildung wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Vor diesem Hintergrund verfolgt das vorliegende Papier zwei Hauptziele: Erstens, den Ursprung, die Entwicklung und die Ergebnisse eines Service-Learning-Projekts, das an einer Fakultät für Bildung durchgeführt wurde, aufzuzeigen; und zweitens, den Beitrag dieser Strategie zum Unterricht in Sprach- und CLIL-Bereichen sowie zur Erlangung von Schlüsselkompetenzen zu vertiefen und die Notwendigkeit zu betonen, sie in die Ausbildung zukünftiger Lehrkräfte einzubeziehen. Dafür wurden sowohl aktionsforschende Methoden im Klassenzimmer als auch qualitative oder interpretative Methoden eingesetzt. Die Ergebnisse werden zeigen, dass diese Erfahrungen motivierend und fruchtbar für die Ausbildung von Lehrkräften sind. Die Reflexion über den Erfolg des Projekts wird auch weitere Verbesserungsmaßnahmen vorschlagen, die in zukünftigen Ausgaben hinsichtlich des Professors, der Studenten sowie der Schule und Schüler ergriffen werden sollten. Schließlich wird auch die relevante Rolle, die interaktive Gruppen in einer vielfältigen plurikulturellen und mehrsprachigen Gesellschaft spielen, reflektiert werden.
Raquel Sánchez Ruiz (Mi,) hat diese Frage untersucht.