Zusammenfassung Dieser Artikel präsentiert eine gemischte Methoden-Longitudinalstudie über den Übergang in das Arbeitsleben von Absolventen im Bereich Bildung (Bachelor-Abschluss) und Erziehungswissenschaften (Master-Abschluss) an der Sapienza-Universität in Rom zwischen 2008 und 2018. Durch die Integration von administrativen Aufzeichnungen (UNI.CO-Daten) mit narrativen Rekonstruktionen von 23 Karriereverläufen untersucht die Studie die Beschäftigungsergebnisse anhand von zwei Indikatoren: dem Beschäftigungsindex und dem Kohärenzindex. Die Ergebnisse zeigen eine anhaltende vertragliche Prekarität, eine hohe Fragmentierung in frühen Karrierewegen und einen allmählichen Rückgang der Jobkohärenz über den beobachteten Zeitraum. Während die formale Übereinstimmung zwischen Abschlüssen und Berufsanforderungen hoch bleibt, werfen die tatsächlichen Beschäftigungsbedingungen kritische Bedenken auf. Der Fähigkeitsansatz und die narrative Analyse helfen, die subjektiven und strukturellen Faktoren aufzudecken, die die Arbeitsübergänge der Absolventen prägen. Geschlecht, akademische Leistung und Studienregularität erweisen sich als relevante, aber nicht entscheidende Faktoren. Der Artikel schließt mit der Betonung der Notwendigkeit, dass die Bildungspolitik die spezifischen Herausforderungen anerkennt, mit denen Absolventen in bildungsbezogenen Bereichen konfrontiert sind, und die Qualität sowie Stabilität ihrer beruflichen Möglichkeiten verbessert.
Mérac et al. (Do.,) haben diese Frage untersucht.