Hypophysenadenome sind die häufigste Ursache für Hypopituitarismus bei Erwachsenen, bedingt durch den Masseneffekt der Läsion auf die Hypophyse und/oder deren Behandlungen (insbesondere Chirurgie und/oder Strahlentherapie). Prolaktinome stellen den häufigsten Histotyp von hormonproduzierenden Hypophysenadenomen dar. Wie bekannt ist, führen hohe Prolaktinwerte zu einer Unterdrückung der gonadotropen Achse und anschließendem hypogonadotropen Hypogonadismus. Insgesamt ist die berichtete Prävalenz von Hypopituitarismus in den verschiedenen Studien sehr heterogen, abhängig von der verwendeten Definition und der untersuchten Kohorte. Die Behandlung von Prolaktinomen, ob medikamentös oder chirurgisch, kann bei einem erheblichen Teil der Patienten, insbesondere der gonadalen Achse, zu einer Verbesserung oder Rückkehr der Hypophysenfunktion führen. Andererseits können nach chirurgischer Behandlung oder, häufiger, nach Strahlentherapie auch neue Hypophysendefizite entstehen. In dieser Übersicht wollen wir die derzeit verfügbaren Literaturdaten zu Hypopituitarismus bei Patienten mit Prolaktinom zusammenfassen, um die Patienten, die eine Substitutionstherapie benötigen, besser zu charakterisieren.
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Claudia Campana
Ilaria Patelli
Anna Arecco
Best Practice & Research Clinical Endocrinology & Metabolism
University of Genoa
Ospedale Policlinico San Martino
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Campana et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
www.synapsesocial.com/papers/69a75f3fc6e9836116a2a7bb — DOI: https://doi.org/10.1016/j.beem.2026.102082