Die Integration erneuerbarer Energiequellen stellt erhebliche Herausforderungen für die Stabilität von Stromsystemen dar, da die Präsenz synchroner Generatoren reduziert ist. Diese Generatoren liefern mechanische Trägheit, die hilft, das Netz gegen schnelle Frequenzschwankungen abzufedern. Diese Studie untersucht den Einfluss reduzierter Trägheit auf die Frequenzstabilität und bewertet das Potenzial von Batteriespeichersystemen (BESS), große Frequenzabweichungen zu mildern und einen Frequenzkollaps zu verhindern. Ein neun-Bus-Zulassungsnetz wird unter vier verschiedenen Netzkompositionen C1-C4 simuliert, die steigende Anteile an erneuerbarer, nicht-trägheitsbasierter Erzeugung repräsentieren. In jedem Fall wird das System einer plötzlichen Laststeigerung unterzogen, und die resultierende Frequenzabweichung, die Änderungsrate der Frequenz (RoCoF) und die Stabilisationszeit werden analysiert. Zwei Arten von Reserven werden implementiert: eine schnelle Frequenzreserve (FFR) unter Verwendung von Batterien und eine Frequenzregelungsreserve (FCR), die die reglerspezifische Steuerung darstellt. Die Ergebnisse zeigen, dass BESS Frequenzabfälle signifikant vermeiden und potenzielle Frequenzkollaps verzögern. Insgesamt kommt die Studie zu dem Schluss, dass BESS die Frequenzstabilität des Netzes bei unterschiedlichen Niveaus der trägheitsbasierten Erzeugung verbessern.
Svedlund et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.