Das menschliche Gehirn ist ein bemerkenswert komplexer Haufen von Zellen. Es hat die gesamte Zivilisation hervorgebracht – von den Steinwerkzeugen des Homo habilis bis zu dem unbeschreiblichen Phänomen, das wir Kunst nennen. Ob letzteres evolutionär vorteilhaft ist oder nicht, ist jedoch unklar und Gegenstand leidenschaftlicher Debatten. Viele Bereiche menschlicher Aktivität, wie die Künste, sind nicht nur in der Gesellschaft verbreitet, sondern werden sogar als Spiegelbilder der größten Errungenschaften der Menschheit geehrt. Im Kampf ums Überleben und Fortpflanzen scheinen die Künste biologisch bedeutungslos zu sein. In diesem Papier werde ich Darwins Theorie und ihre Auswirkungen auf die Künste im Rahmen der Neurowissenschaften überprüfen – insbesondere die bildende Kunst und ihre Effekte auf das menschliche Gehirn. Ich werde eine breite Palette von Argumenten für und gegen den biologischen Zweck der Kunst präsentieren, mit einem Schwerpunkt auf möglichen evolutionären Erklärungen. Schließlich werde ich dazu kommen, die Kunst als Meme zu identifizieren und vorschlagen, dass Konsilien oder die Überbrückung von Kunst und Wissenschaft der Schlüssel zum Fortschritt als Spezies ist.
Steve Ramirez (Do,) hat diese Frage studiert.